Säure Reflux & wie man ihn vorbeugen kann

11.09.2020 16:07

 

Für die meisten von uns ist Säure Reflux ein einmaliges Ding. Wir essen eine große, fettige Mahlzeit in unserem Lieblings Fastfood Restaurant oder trinken einen über den Durst und schon haben wir den Salat: Dieses unangenehme Gefühl das sich den Rachen hochzieht. Es fühlt sich so an, als ob das Essen oder die Flüssigkeit, die wir zu uns genommen haben, versucht von unten wieder hochzukommen. Und das ist tatsächlich mehr oder weniger das was geschieht. Glücklicherweise gibt es Antazida und Omas Hausmittel, die direkt wirken und wir somit nicht zum Arzt müssen.

 

Für manche Personen stellt Säure Reflux jedoch eine dauerhafte Belastung dar. Was auch immer sie essen oder trinken – Sodbrennen ist die Folge. Das ist nicht nur schmerzhaft und nervig, sondern wird auch mit ernstzunehmenden Gesundheitsbeschwerden in Verbindung gebracht, von den negativen Auswirkungen auf die Lebensqualität ganz abgesehen. Unbehandelt kann Säure Reflux zu ernsthaften Entzündungen und Gewebeschäden in der Speiseröhre führen, was sich im schlimmsten Fall zu Speiseröhrenkrebs entwickeln kann – das ist die am stärksten wachsende Krebsart in Europa seit Mitte der 70er Jahre.

 

Was sind nun die Auslöser von Säure Reflux und was kann man tun, um zu verhindern, dass er sich in eine fortgeschrittene Erkrankung entwickelt?

 

Häufige Auslöser von Säure Reflux

 

Wie bereits erwähnt kommt es zum Säure Reflux, wenn die äußerst saure Magenflüssigkeit zurück in die Speiseröhre läuft. Normalerweise sorgt der untere Ösophagusspinkter dafür, dass sich der Mageninhalt nicht wieder hochbewegt, indem er sich schließt sobald das Essen geschluckt wurde. In manchen Fällen ist dieser Mechanismus jedoch beeinträchtigt.

 

Häufige Auslöser von Säure Reflux sind Alkohol, Gewürze, Kaffee und kohlensäurehaltige Getränke aber auch harmlose Lebensmittel wie rohe Zwiebeln, Tomaten und Knoblauch. Bestimmte Substanzen in diesen Lebensmitteln beeinflussen die Spannkraft des Muskels, welcher die Speiseröhre vom Magen trennt, was im Umkehrschluss die Zeit, die das Essen im Magen verbringt, verlängert. Der Magen erhöht im Gegenzug die Menge an Magensäure, was die Wahrscheinlichkeit, dass mit Säure Reflux verbundene Symptome wie Sodbrennen, Bauchschmerzen, Verdauungsstörungen oder ein saurer Geschmack im Mund auftreten, erhöht. Dasselbe passiert, wenn wir uns den Bauch mit fettigem Essen vollschlagen. Fette brauchen am längsten in der Verdauung. Deswegen verbringen sie eine lange Zeit im Magen und dieser erhöht deswegen die Produktion an Magensäure.

 

Worüber sich viele Leute nicht bewusst sind, ist, dass sich nicht alle Auslöser von Säure Reflux auf ihrem Teller befinden. Selbst Rauchen - oder auch Passivrauchen – kann die Säureproduktion im Magen anregen. Weitere Risikofaktoren für chronischen Säure Reflux sind ein hohes Alter, Übergewicht sowie Depression und wenig körperliche Bewegung. 

 

 

GERD – Wenn es pathologisch wird

 

Regelmäßig vorkommender Säure Reflux kann sich schnell in eine pathologische Erkrankung namens Gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD) entwickeln. Der wiederholt vorkommende Rückfluss der Magensäure reizt die Beschichtung der Speiseröhre, was zu einer chronischen Entzündung führen kann. Über die Zeit kann das die Bildung von Narbengewebe sowie Speiseröhrengeschwüren auslösen, da die schützende Schleimschicht in der Speiseröhre weggeätzt wird. Diese Veränderungen werden ebenfalls mit erhöhtem Speiseröhrenkrebs in Verbindung gebracht.

 

Was die Symptome von GERD betrifft gibt es nicht nur Schwarz oder Weiß. Das klassische und am häufigsten vorkommende Symptom von GERD ist Sodbrennen. Einige der Betroffenen leiden jedoch auch an Husten, Asthma und Laryngitis während anderen GERD-Erkrankten keinerlei Symptome widerfahren.

 

Millionen Menschen weltweit sind von GERD betroffen. Schätzungen vermuten, dass 9-26% der europäischen Bevölkerung an GERD leidet [1]. In manchen Fällen erfordert GERD den starken Einsatz von Medikamenten, wobei die meisten Menschen das Unwohlbefinden mit einer dauerhaften Veränderung des Lebensstils in den Griff bekommen.

 

Ratschläge um Säure Reflux vorzubeugen und zu bewältigen.

 

Wenn wir über ein Problem, das seinen Ursprung im Magen hat, reden, müssen wir natürlich auch Essgewohnheiten in die Diskussion miteinbeziehen. Hier sind ein paar hilfreiche Tipps, die Säure Reflux vorbeugen und die Symptome lindern können:

 
  • Vermeide Lebensmittel, die den unteren Sphinkter Schließmuskel entspannen lassen. Das sind u.a. Pfefferminze, Knoblauch, Zwiebeln, Zitrusfrüchte und Tomaten.
  • Halte dich fern von frittiertem und fettigem Essen.
  • Anstelle von zwei oder drei großen Mahlzeiten, iss mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt.
  • Iss nichts 2-3 Stunden vor dem Schlafengehen und leg dich nicht direkt nach einer Mahlzeit hin.
  • Iss langsam und kau das Essen gründlich durch.
  • Trag lockere Kleidung um Druck auf den Bauch zu vermeiden.

 

Ein kleiner Helfer aus der Natur: Unser Reflu-X Complex

 

Wir haben vor Kurzem ein Produkt entwickelt, dass zusätzliche Hilfe bietet um Säure Reflux zu bewältigen. Während unserer Suche nach passenden Zutaten sind wir über Mucosave® gestolpert, ein neuer und nachhaltiger Markenrohstoff aus Italien der bereits in klinischen Studien erprobt wurde. Mucosave® ist ein einzigartiger Mix aus Polysaccharid-reicher Kaktusfeige und Biophenol-reichen Olivenblätterextrakten, welcher genau für die Bekämpfung der Hauptsymptome von GERD entwickelt wurde, indem er eine Schutzschicht über die Magenschleimhaut zieht.

 

Ebenfalls haben wir Natrium Alginat aus Algen beigefügt. Das Alginat formt eine Art „Floß“, welches auf dem Mageninhalt treibt und so als physische Barriere gegen Rückfluss dient. Zu guter Letzt beinhaltet unser Produkt Extrakte aus Kamille und Malve, welche beide bekannt für ihre beruhigende Wirkung auf den Magen-Darm Trakt sind. Alles in allem haben wir mit unserem Reflu-X Complex eine komplett natürliche, abgerundete Alternative zu Antazida und anderen rezeptfreien Reflux Medikamenten geschaffen.

Quellen
[1] El-Serag et al. Update on the epidemiology of gastro-oesophageal reflux disease: a systematic review. Gut. (2014)

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