Muskelaufbau ohne Fleisch – Mission Impossible?

09.05.2019 14:00

​Beginnen wir mit den Grundlagen: Was sind Proteine? ​

Das Wort Protein stammt vom griechischen Wort „proteios“ ab, das so viel bedeutet, wie „von größter Bedeutung“. Das hat auch einen guten Grund, denn Proteine sind die Grundbaustoffe aller Zellen und damit unserer Körperstruktur. Sie sind unerlässlich für zahlreiche Funktionen im Körper, wie die Hormon-Produktion, den Erhalt von Haut, Haaren und Knochen, sowie den Muskelaufbau.

Proteine bestehen aus aneinandergeketteten Aminosäuren, deren Kombination die Art und Funktion des Proteins bedingt. Als Makronährstoff zählen Proteine, genau wie Fette und Kohlenhydrate, zu den energieliefernden Nährstoffen. Sie werden in Stoffwechselprozessen täglich im Körper verwertet, weshalb eine ausreichende Eiweißzufuhr für die Gesundheit notwendig ist.

Aminosäuren, die Bestandteil von körpereigenem Eiweiß sind werden als proteinogene Aminosäuren bezeichnet. Es existieren 20 verschiedene proteinogene Aminosäuren, von denen 11 auf natürliche Weise im Körper hergestellt werden können. Die restlichen 9 müssen über die Nahrung aufgenommen werden, weshalb sie als "essentielle Aminosäuren" bezeichnet werden. Und genau diese essenziellen Aminosäuren sind gemeint, wenn von „Proteinaufnahme durch die Ernährung“ die Rede ist.

Die Quelle dieser 9 Aminosäuren sind insbesondere Pflanzen und Mikroorganismen. Das bedeutet, dass Tiere diese wichtigen Aminosäuren nicht produzieren, sondern sie genau wie wir aus externen Quellen beziehen. Tierisches Eiweiß ist also definitiv nicht nötig, um den Körper mit allen wichtigen Aminosäuren zu versorgen.

​Gehen wir ins Detail: Warum sind vegane Proteine so gesund? ​

Pflanzliche Proteinquellen sind mehr als genug, um die Muskeln wachsen zu lassen. Denn sie liefern nicht nur essenzielle Aminosäuren, sondern auch Ballaststoffe, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Im Gegensatz dazu enthalten tierische Proteine kaum weitere wichtige Nährstoffe. Besonders eiweißreich sind zum Beispiel folgende Lebensmittel:

Proteingehalt Lebensmittel

Pflanzen enthalten zwar fast immer alle essenziellen Aminosäuren, doch manche davon in einer zu geringen Menge. Deswegen werden die Aminosäureprofile dieser Lebensmittel als „unvollständig“ bezeichnet. Ausnahmen davon sind Lupinen, Soja und Hanf, die aufgrund ihres vollständigen Aminosäureprofils auch als „komplette Proteine“ bezeichnet werden. Die richtige Kombination veganer Proteinquellen ist deswegen besonders wichtig. Denn so können sich die Proteine ergänzen und die sogenannte biologische Wertigkeit wird gesteigert.

​Nachgefragt: Was ist eigentlich diese „biologische Wertigkeit“? ​

Die biologische Wertigkeit zeigt die Qualität eines Lebensmittelproteins an. Sie zeigt, wie ähnlich ein Nahrungsprotein unserem körpereigenen Eiweiß ist. Je ähnlicher sich die Aminosäureprofile sind, desto höher ist die biologische Wertigkeit des Proteins und desto besser kann der Körper es verwerten. Das Eiweiß aus Hülsenfrüchten und Getreiden ergänzt sich zum Beispiel optimal und liefert ein vollständiges Aminosäureprofil mit einer hohen biologischen Wertigkeit. Dieses Wissen besteht bereits seit Jahrhunderten, denn viele traditionelle Gerichte weisen genau diese Kombination von Lebensmitteln auf: mexikanische Bohnenpfanne mit Mais, gebratener Reis mit Tofu, Chili sin Carne mit Reis oder Fladenbrot mit Hummus.

Vegane Proteine

​Realitätstest: Was mache ich, wenn ich keine Zeit zum Kochen habe? ​

Es gibt viele vegane Proteinquellen, die in der richtigen Kombination jede Menge hochwertiges Eiweiß liefern. Doch vielleicht geht es Ihnen wie uns – Ihre Tage haben einfach nicht genug Stunden? Sie haben keine Zeit zum Kochen, reisen viel, arbeiten immer lange oder trainieren oft? So ging es uns vor ein paar Jahren und wir haben uns auf die Suche nach einem veganen Eiweißpulver begeben, um den Körper mit ausrechend Eiweiß zu versorgen. Trotz langer Suche haben wir einfach kein Produkt gefunden, das unseren Vorstellungen entsprochen hat – also haben wir das geändert: Nach über 1 Jahr Entwicklung ist unser pflanzliches Bio Proteinpulver nun fertig und perfekt. Es erfüllt alle unsere hohen Anforderungen – und uns mit Stolz! Denn es ist vegan, enthält Zutaten aus kontrolliert biologischem Anbau, ist frei von künstlichen Süßstoffen und Allergenen, löst sich leicht (auch in kalter Flüssigkeit), ist wunderbar cremig und schmeckt fantastisch!

Probieren Sie unser Bio Proteinpulver und sagen Sie uns Ihre Meinung – wir freuen uns immer über eine Nachricht von Ihnen oder über eine Produkt-Bewertung.

05.06.2019 11:01
Unterschätzt – Warum Vitamin K so wichtig ist
Vitamin K ist ein lebenswichtiger Nährstoff, der vor allem für unsere Knochengesundheit und die Blutgerinnung von besonderer Bedeutung ist. Es existiert in vielen Formen, von denen hauptsächlich das natürlich auftretende Vitamin K2 für unseren Körper eine zentrale Rolle spielt.
09.09.2019 12:18
Besser Lernen: 10 Tipps, die das Lernen erleichtern
Gerade während der Vorbereitung auf Prüfungen, Tests und co. wird unsere Aufmerksamkeit und Konzentration auf die Probe gestellt. Jeder von uns hat einen anderen Lern-Stil, jedoch fällt der Lernprozess einigen leichter als anderen. Hier sind 10 Tipps, die unsere Konzentration verbessern und richtiges Lernen erleichtern sollen.
27.06.2019 12:12
Veganer Frischkäse
Auch wenn es mittlerweile eine große Auswahl gibt, sind vegane „Käse-Produkte“ aus dem Supermarkt aus gesundheitlicher Sicht oft nicht die beste Wahl. Glücklicherweise lässt sich aus nur wenigen Zutaten eine pflanzliche Käse-Alternative zaubern, die nicht nur lecker, sondern auch gesund ist.
18.09.2019 11:27
Markennamen bei Rohstoffen – Qualitätsmerkmal oder Marketing?
Markenrohstoffe wie Pflanzenextrakte können sowohl für den Hersteller der Nahrungsergänzungsmittel als auch für den Kunden von Vorteil sein. Vor allem dann, wenn dieses Material einen besonderen Wert für die Qualität oder die Wirkung eines Produktes haben. Was genau hinter diesen Markenrohstoffen steckt und welche wir verwenden, erfahren Sie hier.

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.